Hennigsdorf: Die Pentracor GmbH hat eine Therapie entwickelt, mit der C-Reaktives Protein (CRP) aus dem Blut von Patienten entfernt werden kann.  Erste Forschungsergebnisse deuten nun darauf hin, dass der Einsatz dieser Therapie zu einer deutlich verbesserten Langzeitprognose für COVID-19 Patienten führen kann. Eine Rationale zur Apherese von CRP aus dem Blutplasma von COVID-19-Patienten mit beginnender oder akuter Organschädigung finden Sie hier.

CRP wird in der Leber als Reaktion auf Entzündungen oder Tumore gebildet. Es gehört zu den sog. Akute-Phase-Proteinen. Es bindet beschädigte Zellen und signalisiert den körpereigenen Phagozyten (Fresszellen), diese zu vernichten. Diese Immunreaktion ist jedoch nicht in jedem Fall gewünscht. In einer Studie bei Herzinfarktpatienten zeigte sich, dass eine erhöhte CRP-Konzentration zu größeren Gewebeschäden, schwereren Symptomen, längerer Liegezeit und einer schlechteren Langzeitprognose führen können.